Hartkäse

Imberger Bauernkäse
Der Imberger Bauernkäse ist ein rahmig würziger Hartkäse aus Rohmilch mit einer Naturrinde. Eine Besonderheit ist seine spezielle und lange Reifung in einem Natur-Sandsteinkeller. In diesem über 250 Jahre alten, meterdicken Gewölbe herrscht das ideale Reifeklime, in dem der Imberger Bauernkäse über viele Monate hinweg sien einmaliges Aroma entwickeln kann. Gekäst wird der imberger aus silofreier Milch, das heisst, die Kühe bekommen nur frisches Gras und würziges Heu zu fressen.

Caruso Körbchenkäse
In einer bayrishcen Molkerei wird dieser Hartkäse nach apulischem Rezept hergestellt. Der Caruso Körbchenkäse ist eine Kuhmilch-Alternative zum Pecorino. Die Rinde wird mit Öl bepinselt um den typischen Geschmack zu erzeugen. Zugleich ist der Käse durch das Körpchenmuster optishc sehr attraktiv.

Allgäuer Cheddar Hartkäse
Die Geschichte des Cheddar reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die Stadt Cheddar in England gab diesem weltweit sehr verbreiteten Käse seinen Namen. Das Besondere am Cheddar ist die Bruchbehandlung. Den Bruch lässt man absitzen und dann zusammenwachsen und säuern. Danach wird der Bruch mehrere Male umgeschichtet. Darauf folgt dann das Schnitzeln der Masse. Die Schnitzel werden gesalzen und anschliessend geformt und gepresst. Der Cheddar reift bei einer Temperatur von 7 bis 10°C drei bis vier Monate und zeichnet sich durch seinen milden Geschmack aus.

Mönchskopf
Sein Aroma ist je nach alter mildwürzig bis kräftig. Mit einem spez. Rundhobel “Girolle” schabt man von der Käseoberfläche eine dünne Schicht ab.
Die Mönche der Abtei Bellay in den Schweizer Alpen stellten diesen delikaten kleinen Käse bereits vor 800 Jahren her. Heute ist er als Dessertkäse berühmt, gern wird er in kleinen Scheiben verzehrt, die man vom Käse abhobelt und gemeinsam mit frischem Obst isst. Zum Abhobel des Käses benutzt man die Girolle, einen speziellen Rundhobel. Schneidet man den Deckel des Käses ab, sieht der Mönchskopf mit etwas Phantasie tatsächlich wie die Tonsur eines Mönches aus. Unser Mönchskopf wird im Allgäu gekäst. Die Milch stammt von Bergbauernhöften aus der Alpenregion. Sein Aroma ist je nach Alter mild-würzig bis kräftig.

Rigatino Hartkäse
Der Rigatino ist ein Harkäse mit hoher Trockenmasse und geringem Salzgehalt. Er wird nach alten Rezepten, fast ausschließlich in Handarbeit hergestellt. Seine spezielle Form und die strukturierte Oberfläche entstehen durch dir Körbchenformen, in die der Käsebruch gefüllt wird. Nach der Reifezeit von ca. 3-4 Monaten wird die Rinde des Rigatino einam pro Woche mit Olivenöl geschmiert. Der Rigatino schmeck sehr würzig und erinnert an italienischen Parmesankäse. Pur gegessen schmeckt er hervorragend, in Scheiben geschnitten eignet er sich ideal für Toast und Pizza. Geriebener Rigatino lässt sich vielfältig für die feine Küche verwenden.

Org. ital. Parmagiano
Parmagiano Reggiano ist wohl überall auf der Welt ein Begriff. Ob gerieben über Pasta oder gehobelt über Rucolasalat - heute ist der Parmesan aus der ital. Küche nicht mehr wegzudenken.
Die Ursprünge dieses Käses sind ungewiss und Gegenstand heftiger Kontroversen. Am lautesten beansprucht die Toskana für sich, den Käse im 11. Jahrhundert erfunden zu haben, ebenso nachdrücklich tut dies allerdings die Gegend um Oarma, wo er im 13. Jahrhundert entstanden sein soll.
Ausser Zweifel steht, das der echte Parmesan aus der Gegend um Parma, Bologna und Mantura seit 1954 ein Gütesiegel trägt.
Für die Herstellung von einem Kilogramm Parmesan werden 16 Liter Milch benötigt.

Remeker
Jan Dirk van de Voort verarbeitet ausschliesslich die Milch von den eigenen Kühen zu Rohmilchkäsen. “Rem” bedeutet Acker, “eker” steht für Eiche. Dieser Name stammt aus dem Mittelalter und bezieht sich auf ein typisches Merkmal des gelderlandschen Tals mitten in Holland.
Jan Dirks Vater war vor 35 Jahren ein Pionier, als er mit der Aufzucht von Jersey-Kühen begann. Diese Rasse kommt ursprünglich von der Insel Jersey im Ärmelkanal. Die Milch der Jersey’s hat im Vergleich zu anderer Kuhmilch einen doppelt so hohen Carotingehalt, einen höheren Eiweiss- und Fettgehalt und enthält mehr Mineralien.
Die Jerseymilch und die handwerkliche Verarbeitung bestimmen den einzigartigen Charakter des Remekers.

Comté, Marcel Petit
Der Comté kann sich rühmen, der beliebteste und begehrteste Käse Frankreichs zu sein.
Die Güte des Comté wird nach einer Skala mit Punkten bewertet. Der Comté von Marcel Petit hat dabei die höchste Punktzahl erreicht. Er darf die grüne Glocke tragen.

Comté AOC
wie bereit in den Alpen boten früher die fruitières,die Molkereigenossenschaften, auch in der Franche Comté den Bauern die Gelegenheit, gemeinsam die großen Mengen Milch zu erwirtschaften, die zur Herstellung von Comté notwendig sind. Um einen einzigen Käse zu machen, benötigt man etwa 500 Liter Milch. In den fruitières konnten verschiedene Käser ihre Kust zur Verfügung stellen. Das kleine 800 Seelen Dorf Cléron liegt eingebunden zwischen zwei Viadukten im Herzen des Juras. Hier liegt die Käserei der Familie Perrin. Sie liessen die von der Tradition getragene Idee der fruitières wieder aufleben und retteten mit diesem Projekt die Produktionsstätte, die anders keine Überlebenschance mehr hatte. Heute wird in einem rotierenden Rhytmus jeweils ein Produkt pro Woche hergestellt. So werden z.B. in der einen Woche 30 Laibe Morbier hergestellt, in der nächsten 4-5 Laibe Comté.

Urberger
Der Urberger ist der kräftigste Bergkäse in unserem Sortiment. Die Milchlieferanten sind Bergbauern aus der Alpenregion. Zweimal am Tag wird die Milch bei der Käserei angeliefert, schonend behandelt und möglichst wenig gekühlt. Während der mindestens sechs monatigen Reifezeit wird der Käse mehrmals in der Woche geschmiert und entwickelt dabei sein vollwürziges Aroma.

ÖMA d’Beers
Emmentaler
Hartkäse
45% Fett i.Tr.